Neue CD von Anne-Sophie Bertrand: zu Gast in Amalie Beers Salon

Die französische Harfenistin Anne-Sophie Bertrand veröffentlicht heute eine neue CD. Mit dem Album „Amalie’s Cosmos“ erinnert die Französin an den Salon der Amalie Beer, Mutter des Komponisten Giacomo Meyerbeer. Auf der Aufnahme erklingen Werke, zum Teil für Harfe arrangiert, wie sie in Amalie Beers Salon zu hören gewesen sein könnten. Ein Salon mitten in Berlin, Mitte des 19. Jahrhunderts, in dem sich die großen Denker, Forscher, Politiker, Komponisten und Musiker die Klinke in die Hand gaben. Anne-Sophie Bertrand hat Werke von Fanny Mendelssohn, Claude Debussy, Franz Liszt, Louis Spohr, Pauline Viardot und anderen bedeutenden Komponist:innen eingespielt, erschienen ist die CD bei Pentatone.
Michael Alexander Willens im „Fono Forum“!

Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum der Kölner Akademie ist ein Porträt ihres Gründers und künstlerischen Leiters Michael Alexander Willens im Musikmagazin „Fono Forum“ erschienen! Und zwar in der Jubiläumsausgabe des Heftes! Unbedingte Leseempfehlung!
Telemann hoch zwei: Telemann-Preis für M. A. Willens und neue Telemann-CD

Michael Alexander Willens erhält den Telemann-Preis 2026 und veröffentlicht heute gemeinsam mit „seiner“ Kölner Akademie eine neue Telemann-CD beim Label cpo. Für seinen unermüdlichen Einsatz für die Interpretation und Pflege des Werks Georg Philipp Telemanns wird der US-Amerikaner Willens am 14. März 2026 während eines Festaktes in Magdeburg im Alten Rathaus geehrt. Die mittlerweile siebte Einspielung von Werken des Komponisten aus Magdeburg enthält die Ersteinspielung der Frankfurter Festmusiken 1716. Zur Geburt eines kaiserlichen Prinzen vor. Neben Auf, Christenheit! Begeh ein Freudenfest TWV 12:a/b ist die Serenata Deutschland grünt und blüht im Friede, TVWV 12:1c zu hören. Als Auftragskompositionen für die Feierlichkeiten anlässlich der Geburt des Habsburger Thronfolgers im April 1716 legte Telemann diese „Frankfurter Festmusiken“ vor. Foto: © Matthias Baus
Die Kölner Akademie: Mexikanische Barockmusik für Weihnachten

Die neue CD „Feliz Navidad“ der Kölner Akademie wird heute veröffentlicht! In historischer Aufführungspraxis spielt das Ensemble aus Köln eine Auswahl festlicher Weihnachtswerke, wie sie im 18. Jahrhundert in der Kathedrale in Mexiko-Stadt erklungen sind. Die Komponisten Manuel de Sumaya, Ignacio Jerusalem, Francisco Corsell und José de Nebra, allesamt Europäer, schufen eine Kirchenmusik, die formale Elemente und volkstümliche Melodien der Alten Welt mit rhythmischer Lebendigkeit der Neuen verband. Die Aufnahme ist unter der musikalischen Leitung von Michael Alexander Willens für das Label cpo entstanden.
Kölner Akademie mit neuer Weltpremiere-CD

Heute legt die Kölner Akademie unter der Leitung von Michael Alexander Willens eine weitere Weltersteinspielung vor. Gemeinsam mit dem Solisten Michael Borgstede haben sie Werke von Johann Heinrich Rolle aufgenommen, dem „Lieblingscomponisten der Nation“ von 1781. Johann Heinrich Rolle (1716–1785) war einer der beliebtesten Komponisten seiner Zeit, dessen Werke eine immense Verbreitung fanden.Bereits in jungen Jahren als Organist an der Magdeburger St. Petri Kirche tätig, spielte er später als Geiger und Bratschist in der Hofkapelle Friedrichs II. Das Musikleben in Magdeburg prägte er nachhaltig, als er über einen langen Zeitraum als Kantor an der Hauptkirche St. Johannis tätig war. Unter seinen Zeitgenossen galt Rolle als „Lieblingscomponist der Nation“ – ein Titel, der seine Popularität und Wertschätzung belegt. Auf ihrer neuesten CD, für das Label cpo aufgenommen, präsentiert das Alte Musik Ensemble die drei einzig erhalten gebliebenen Sinfonien sowie zwei Cembalo Concerti von Rolle.
Peter Jablonski und I Zefirelli veröffentlichen neue CDs

Neue CDs: Peter Jablonski und das Ensemble I Zefirelli stellen heute jeweils eine neue Aufnahme vor. Der schwedische Pianist Peter Jablonski hat für das Label Ondine „Piano Works“ des schottischen Komponisten Ronald Stevenson (1928-2015) aufgenommen: Diese Sammlung enthält außerdem vier Ersteinspielungen. Diese Aufnahme zeigt ebenfalls Jablonskis tiefes Verständnis für diese anspruchsvollen Werke Stevensons.Das Ensemble für Alte Musik I Zefirelli hingegen hat mit „Telemann in der Taverne“ Werke von Georg Philipp Telemann veröffentlicht, die aus der Hamburger Zeit des Komponisten stammen. Darüber hinaus sind Lieder und Stücke zu hören, wie sie in den Hamburger Tavernen zu Telemanns Zeiten gespielt und gesungen worden sein könnten. Diese Aufnahme ist bei Arcantus erschienen.
Pianistin Maria Narodytska veröffentlicht „War Poems“

Mit „War Poems“ legt Maria Narodytska heute ihr Debüt-Album vor. Für das Label SOMM Recordings hat die ukrainische Pianistin Solowerke für Klavier aufgenommen, die in Zeiten von Kriegen beziehungsweise Revolutionen entstanden sind. Auf der CD sind Kompositionen von Szymanowski, Schostakowitsch, Chopin und Artem Liakhovich (*1982) zu hören, aber auch ein Solowerk von Maria Narodytska selbst.Maria Narodytska, Preisträgerin der Wettbewerbe Takamatsu, Santa Cecilia, Mauro Paulo Monopoli und WorldVision, hat mehr als 30 erste Preise insgesamt gewonnen. Darüber hinaus gewann sie 2023 den ersten Preis beim New Yorker Bradshaw & Buono Piano Competition.
Internationale Anerkennung für Jonathan Berman

Für seine Einspielung der vier Symphonien von Franz Schmidt für das Label Accentus Music hat Jonathan Berman höchste Anerkennung erhalten. Das BBC Music Magazine betont Bermans „Hingabe, so dass die Musik direkt und eindringlich zu dem Zuhörer spricht“; das spanische Magazin Scherzo stellt fest, dass „dies vielleicht die überzeugendste Annäherung an das musikalische Universum des Komponisten“ sei; das belgische Crescendo spricht von einer „wegweisenden Aufnahme“ und auch der österreichische Online Merker erkennt in dieser Interpretation „neue Maßstäbe, indem jedes Werk mit Präzision, Leidenschaft und klanglicher Raffinesse interpretier[t]“ werde. Fono Forum bescheinigt Berman „ein tiefes Verständnis für [Schmidts] Musik“, die italienische Zeitschrift Musica hebt „die expressive Besonderheit einer warmen, heiteren Lyrik ohne sentimentale Hingabe und ohne Rhetorik“ hervor und der österreichische Rundfunk bestätigt der Aufnahme „Geschmack und Transparenz“ und auch das australische Limelight ist beeindruckt von der „wunderschönen Spielweise“.Jonathan Berman hat das symphonische Oeuvre Franz Schmidts mit dem BBC National Orchestra of Wales eingespielt, die CD-Box ist seit dem 1. Dezember 2023 im Handel, zum Beispiel hier, und auf allen Streaming-Plattformen erhältlich.
Kölner Akademie erhält großes Lob für Liechtenauer-CD

Große Aufmerksamkeit und Akklamation für die Ersteinspielung von Paul Ignaz Liechtenauers vier Messen, aufgenommen von der Kölner Akademie unter Michael Alexander Willens:Die Höchstwertung vergab das Portal „klassik-heute“ und erklärt, dass die Kölner Akademie „alles richtig“ mache und es „nichts zu kritisieren“ gebe. „Sehr überzeugend und unaufdringlich“ findet das Alte-Musik-Magazin „Concerto“ die Aufnahme der liturgischen Werke des Komponisten Liechtenauer, der von 1715 bis 1756 als Domkapellmeister in Osnabrück tätig war. Das Online-Magazin „klassik.com“ zeigt sich begeistert von der „lebhaften und beweglichen“ Interpretation der Kölner Musiker, die der holländische „De Gelderlander“ in seiner Kritik als „Elite-Ensemble“ feiert. Das „Fono Forum“ lobt neben Michael Alexander Willens‘ Stilgefühl auch den „schlank[en] Vokal- wie Instrumentalklang“. Die „Neue Osnabrücker Zeitung“ freut sich über die „schönen Stimmen und die spritzige Einspielung“.Die CD ist in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk bei cpo erschienen und ist seit Herbst 2024 erhältlich.
Debüt-CD: Jonathan Berman veröffentlicht die Symphonien von Franz Schmidt

Heute erscheinen alle vier Symphonien von Franz Schmidt in einer Aufnahme von Jonathan Berman. Am Pult des BBC National Orchestra of Wales hat er für Accentus Music die Werke des österreichisch-ungarischen Komponisten aufgenommen. Das belgische Magazin „Crescendo“ spricht bereits jetzt von einer „bahnbrechenden Veröffentlichung“, „Scherzo“ aus Spanien: „Dies ist vielleicht die überzeugendste Annäherung an das musikalische Universum dieses Komponisten.“ Jonathan Bermans mehr als fünfjährige Recherche mündete in „The Franz Schmidt Project“, für das er unter anderem Interviews mit Franz Welser-Möst, Fabio Luisi, Wayne Marshall und Simone Young geführt hat. CD hier bestellen.